Dasch spendet Budget für Weihnachtsgeschenke

Unterstützt wird ein Projekt der Benediktinerinnen, die Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen sowie belastenden Erfahrungen betreuen. Aktuell wird Geld für die Errichtung von barrierefreien Wohneinheiten benötigt.

Aufmerksamkeit, Zuwendung, Förderung und Therapie – all das bekommen Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 18 Jahren, die mit Beeinträchtigungen leben oder Missbrauchserfahrungen gemacht haben, seit mittlerweile 1948 von den Benediktinerinnen der Anbetung in Wien. An ihrem Standort in der Liebhartstalstraße im 16. Bezirk bieten sie den Betroffenen in Kooperation mit der städtischen Jugendwohlfahrt außerhalb ihren Familien Hilfe durch geschulte Fachkräfte an – mit dem Ziel, sie auf ein möglichst selbstständiges Leben vorzubereiten. „Kinder mit kognitiver und körperlicher Behinderung sind in den meisten Bereichen ihres Lebens auf Unterstützung angewiesen“, sagt Schwester Magdalena, die das Projekt verantwortet. „Unser Ziel ist es daher, ihre Selbständigkeit zu fördern und dabei ihre individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse zu berücksichtigen.“  

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist Barrierefreiheit. Daher werden derzeit zwei Wohngemeinschaften in einem älteren Trakt des Hauses zu barrierefreien Wohneinheiten umgebaut. Dazu müssen auch die dort befindlichen Sanitäranlagen adaptiert werden, um von allen Kindern und Jugendlichen selbständig benutzt werden zu können. „Der pädagogische Aspekt eines barrierefreien Alltags ist von enormer Bedeutung“, sagt Schwester Magdalena. „Kinder und Jugendliche können nicht lernen, mit ihrer Behinderung umzugehen, wenn ihnen kein barrierefreies Umfeld geboten wird.“

Ohne Spenden und Subventionen ist die Realisierung der barrierefreien Wohnräume jedenfalls nicht möglich. Um ein Zeichen zu setzen und mit gutem Beispiel voranzugehen, beteiligt sich Dasch an den Kosten und spendet das komplette Budget, das für Weihnachtsgeschenke an Kunden und Partner vorgesehen war. „Als verantwortungsbewusstes Traditionsunternehmen aus Niederösterreich unterstützen wir seit vielen Jahren unterschiedliche soziale Projekte, die Förderung von Kindern war uns dabei immer ein besonders großes Anliegen“, sagt Geschäftsführer Musa Gürleyen. „Daher betrachten wir es als unsere Pflicht, einen kleinen Beitrag zu leisten, damit die Benediktinerinnen ihre Pläne erfolgreich umsetzen können. Ich hoffe, dass sich auch andere Unternehmen und Privatpersonen von unserem Engagement inspirieren lassen – vor allem in Zeiten wie diesen, in denen Kinder jede Hilfe brauchen, die sie kriegen können.“